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Arien und Violinsonaten von Georg Friedrich Händel

Über das Stück

Robert Crowe, Sopran
Ingo de Haas, Violine
Julie Borsodi, Violoncello
Joachim Enders, Cembalo

Georg Friedrich Händel (1685-1759) Auswahl aus „Neun Deutsche Arien“ und den Violinsonaten
“Künft'ger Zeiten eitler Kummer” Es-Dur HWV 202 (1724–1727)
“Das zitternde Glänzen der spielenden Wellen” Es-Dur HWV 203 (1724–1727)
Sonate g-Moll für Violine und Basso Continuo HWV 364 (1722–24)
“Süßer Blumen Ambraflocken” g-Moll HWV 204 (1724–1727)
“Süße Stille, sanfte Quelle F-Dur HWV 205 (1724–1727)
Sonate d-Moll für Violine und Basso Continuo HWV 359a (1724)
“Singe, Seele, Gott zum Preise a-Moll HWV 206 (1724–1727)
Meine Seele hört im Sehen” B-Dur HWV 207 (1724–1727)
Sonate D-Dur für Violine und Basso Continuo HWV 371 (um 1750)
“Flammende Rose, Zierde der Erden” A-Dur HWV 210 (1724–1727)

Die „Neun deutschen Arien,“ die Georg Friedrich Händel in seiner Londoner Zeit schrieb, inmitten der Arbeit als Opernkomponist für die Royal Academy of Music, wirken fast wie ein Bekenntnis zu seiner Herkunft und seiner Muttersprache. Es scheint keinen konkreten Anlass für diese Komposition gegeben zu haben, die auch zunächst nicht als Zyklus, sondern in loser Abfolge in einem Zeitraum von zwei Jahren (1724-1726) entstand. Vielmehr muten die Arien wie eine intime, persönlich philosophische Betrachtung des schöpferischen Werkes Gottes an, die Händel für sich in ganz privaten Rahmen anstellt. Händels Sonaten für Violine und Basso continuo führen im gewaltigen Schaffen Händels  ein Schattendasein. Dabei handelt es sich um wahrhaftige Meisterwerke nach dem großen Vorbild Arcangelo Corellis, mit dem der junge Händel in Rom zusammentraf und mit ihm arbeitete. (Ingo de Haas)


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Juni 2023

  • Ev. Kirche Bessungen

    Robert Crowe: Händel

    Arien und Violinsonaten von Georg Friedrich Händel
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